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	Kommentare zu: Sich selber lieben	</title>
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		<title>
		Von: Anne-Ruth Eichel		</title>
		<link>https://liohnaherzgefluester.de/sich-selber-lieben/#comment-122</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anne-Ruth Eichel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2017 11:03:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://liohnaherzgefluester.de/?p=315#comment-122</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Nicole,

natürlich hast du Recht, wenn du meinen Satz relativierst. Wobei ich vielleicht eine &quot;wörtliche&quot; Unterscheidung zwischen &quot;über sich hinauswachsen&quot; und &quot;sich überwinden&quot; machen möchte. Obwohl sich das eine wie das andere sicher sehr gleich anfühlen kann. Vielleicht hängt es davon ab, ob ich aus freiem Willen entscheide, z.B. mich meinen Ängsten zu stellen  - und sie dadurch zu überwinden, oder ob ich aus Konditionierung oder Pflichtgefühl Dinge tue, die ich eigentlich nicht tun möchte. Oder einfach tue, was andere von mir Erwarten, auch wenn es mir total schwer fällt.

Auch letzteres kann natürlich zu einer positiven Erfahrung führen - nämlich, es geschafft zu haben. 


Ich meinte aber eher die Situationen, in denen wir immer wieder in schwierigen  Erfahrungshorizonten bleiben, uns immer wieder weiter zwingen, auszuhalten. Im Nachhinnein ist die Erfahrung oft nur die, dass es a) ganz schön doll sein kann, was wir Menschen so aushalten und b) das wir vielleicht noch mehr Leidensdruck benötigten, um aus einer Situation auch austreten zu können...

Letzteres trifft oft auf unglückliche Ehen zu, die sehr viel länger &quot;halten&quot; als es dem Wohl der Einzelnen zuträglich scheint.

Allerdings möchte ich klarstellen, dass jeder Mensch seinen ganz eigenen Fahrplan hat und dazu natürlich auch solche Erfahrungen gehören. Und wozu etwas dient oder dienen kann steht mir nicht zu zu beurteilen:)

Deshalb ist dieser Satz (woher sollte ich denn wissen, dass.....) auch ausschließlich für mich bestimmt.......und kann höchstens eine Anregung sein, für sich selbst auch genauer hinzuschauen und es im Hier und jetzt anders zu machen, wenn gewünscht.
mit herzlichem Gruß
Anne-Ruth]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Nicole,</p>
<p>natürlich hast du Recht, wenn du meinen Satz relativierst. Wobei ich vielleicht eine &#8220;wörtliche&#8221; Unterscheidung zwischen &#8220;über sich hinauswachsen&#8221; und &#8220;sich überwinden&#8221; machen möchte. Obwohl sich das eine wie das andere sicher sehr gleich anfühlen kann. Vielleicht hängt es davon ab, ob ich aus freiem Willen entscheide, z.B. mich meinen Ängsten zu stellen  &#8211; und sie dadurch zu überwinden, oder ob ich aus Konditionierung oder Pflichtgefühl Dinge tue, die ich eigentlich nicht tun möchte. Oder einfach tue, was andere von mir Erwarten, auch wenn es mir total schwer fällt.</p>
<p>Auch letzteres kann natürlich zu einer positiven Erfahrung führen &#8211; nämlich, es geschafft zu haben. </p>
<p>Ich meinte aber eher die Situationen, in denen wir immer wieder in schwierigen  Erfahrungshorizonten bleiben, uns immer wieder weiter zwingen, auszuhalten. Im Nachhinnein ist die Erfahrung oft nur die, dass es a) ganz schön doll sein kann, was wir Menschen so aushalten und b) das wir vielleicht noch mehr Leidensdruck benötigten, um aus einer Situation auch austreten zu können&#8230;</p>
<p>Letzteres trifft oft auf unglückliche Ehen zu, die sehr viel länger &#8220;halten&#8221; als es dem Wohl der Einzelnen zuträglich scheint.</p>
<p>Allerdings möchte ich klarstellen, dass jeder Mensch seinen ganz eigenen Fahrplan hat und dazu natürlich auch solche Erfahrungen gehören. Und wozu etwas dient oder dienen kann steht mir nicht zu zu beurteilen:)</p>
<p>Deshalb ist dieser Satz (woher sollte ich denn wissen, dass&#8230;..) auch ausschließlich für mich bestimmt&#8230;&#8230;.und kann höchstens eine Anregung sein, für sich selbst auch genauer hinzuschauen und es im Hier und jetzt anders zu machen, wenn gewünscht.<br />
mit herzlichem Gruß<br />
Anne-Ruth</p>
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		<title>
		Von: Nicole		</title>
		<link>https://liohnaherzgefluester.de/sich-selber-lieben/#comment-119</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 11:46:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebste Anne-Ruth,

Du schreibst:
&quot;Woher sollten wir denn wissen, das sich selbst Überwinden, sich zusammenreißen, uns gar nicht gut tut?&quot;

Diese Aussage finde ich sehr spannend. Denn: Woher soll ich denn grundsätzlich wissen, was mir gar nicht (oder eben gerade doch) sehr gut tut...bevor ich es nicht ausprobiert habe? 

Ich denke, dass es manchmal das Schlimmste, aber auch manchmal das Beste ist, sich selbst zu überwinden. Manche wertvollen Erfahrungen werden dadurch gemacht, dass man sich komplett gehen lässt. Und manche wichtigen Erfahrungen erwachsen erst hinter dem Horizont der Selbstüberwindung. Aber woher und wie soll man vorher wissen, was nachher nützlich oder schädlich gewesen wäre? 

Gut, manchmal erscheint es offensichtlich, was zu tun und was zu lassen ist. Wer würde schon seine bloße Hand in einen Topf mit siedendem Öl stecken, um zu gucken, was passiert? Aber nicht immer liegen die Dinge so klar. Dann kann der Mut zur Lücke oder schlicht der Entdeckerdrang zum entsprechenden Handeln oder zum ganz bewussten Nichthandeln motivieren. 

Ich denke, dass man im Zweifelsfall mit allen Optionen experimentieren sollte, um die Ergebnisse anschließend mit Blick auf das eigene Wachstum auszuwerten. Mal baut man Scheiße, mal ist man genial. Aber das weiß man eben erst, wenn man es ausprobiert hat ;-)

Insoweit möchte ich Deinen Satz

&quot;Woher sollten wir denn wissen, das sich selbst Überwinden, sich zusammenreißen, uns gar nicht gut tut?&quot;

ein wenig relativieren:

Ob uns das selbst Überwinden und das sich Zusammenreißen gut tut oder gar nicht, können wir erst dann beurteilen, wenn wir dazu aus allen Richtungen unsere eigenen unabhängigen Erfahtungen gesammelt haben.

Liebe Grüße von Deiner Nicole, die sich immer gerne vielversprechende Erfahrungsoptionen (ergebns)offen hielt und hält :-P]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebste Anne-Ruth,</p>
<p>Du schreibst:<br />
&#8220;Woher sollten wir denn wissen, das sich selbst Überwinden, sich zusammenreißen, uns gar nicht gut tut?&#8221;</p>
<p>Diese Aussage finde ich sehr spannend. Denn: Woher soll ich denn grundsätzlich wissen, was mir gar nicht (oder eben gerade doch) sehr gut tut&#8230;bevor ich es nicht ausprobiert habe? </p>
<p>Ich denke, dass es manchmal das Schlimmste, aber auch manchmal das Beste ist, sich selbst zu überwinden. Manche wertvollen Erfahrungen werden dadurch gemacht, dass man sich komplett gehen lässt. Und manche wichtigen Erfahrungen erwachsen erst hinter dem Horizont der Selbstüberwindung. Aber woher und wie soll man vorher wissen, was nachher nützlich oder schädlich gewesen wäre? </p>
<p>Gut, manchmal erscheint es offensichtlich, was zu tun und was zu lassen ist. Wer würde schon seine bloße Hand in einen Topf mit siedendem Öl stecken, um zu gucken, was passiert? Aber nicht immer liegen die Dinge so klar. Dann kann der Mut zur Lücke oder schlicht der Entdeckerdrang zum entsprechenden Handeln oder zum ganz bewussten Nichthandeln motivieren. </p>
<p>Ich denke, dass man im Zweifelsfall mit allen Optionen experimentieren sollte, um die Ergebnisse anschließend mit Blick auf das eigene Wachstum auszuwerten. Mal baut man Scheiße, mal ist man genial. Aber das weiß man eben erst, wenn man es ausprobiert hat 😉</p>
<p>Insoweit möchte ich Deinen Satz</p>
<p>&#8220;Woher sollten wir denn wissen, das sich selbst Überwinden, sich zusammenreißen, uns gar nicht gut tut?&#8221;</p>
<p>ein wenig relativieren:</p>
<p>Ob uns das selbst Überwinden und das sich Zusammenreißen gut tut oder gar nicht, können wir erst dann beurteilen, wenn wir dazu aus allen Richtungen unsere eigenen unabhängigen Erfahtungen gesammelt haben.</p>
<p>Liebe Grüße von Deiner Nicole, die sich immer gerne vielversprechende Erfahrungsoptionen (ergebns)offen hielt und hält 😛</p>
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