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	<title>Projektion Archive - liohna-herzgefluester</title>
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		<title>Projektionen &#8211; die Spiegel unseres Denkens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[anneruth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 12:05:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedankenimpuls]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Projektion]]></category>
		<category><![CDATA[Übertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung übernehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Projektionen kennen wir alle aus dem Kino. Ein kleines Bild wird durch eine Linse geschickt, auf eine Fläche geworfen und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Projektionen kennen wir alle aus dem Kino. Ein kleines Bild wird durch eine Linse geschickt, auf eine Fläche geworfen und wir sehen sie riesengroß vor uns.<br />
Wenn einer aufsteht, dann trägt er das Bild auf sich.<br />
Genauso ist es mit unseren eigenen Projektionen.<br />
Sie kommen aus unserem Inneren, es sind unsere Bilder, unsere Erwartungshaltungen, unsere Empfindungen über uns selbst, die wir aus uns heraus (wie der Projektor) auf unser Gegenüber werfen.<br />
Anders als im Kino können wir das Projizierte im Gegenüber ganz klar erkennen. Leider erkennen wir zwar den Inhalt, aber nicht die Tatsache, dass es sich dabei um eine eigene Projektion handelt.</p>
<p>Das Wunderbare an <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbertragung_(Psychoanalyse)" target="_blank" rel="noopener">Projektionen</a> ist: wir sind sie erst mal los, für den Moment. Und wir können damit agieren. In der Regel bedeutet das, wir greifen sie an.<br />
Meist sind es unangenehme Gefühle und Erfahrungen, die wir auf die anderen projizieren. Schließlich sind das ja auch die Dinge, die sich nicht gut anfühlen und die wir gerne loswerden.</p>
<p>So wird dann das Gegenüber zu einem Objekt, dass man angreifen und verurteilen kann. (der Moralist in uns sagt auch: und sollte).</p>
<p>Gerne wird das eigene Schuldgefühl auf andere übertragen. Die Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen, ist oft eine schwierige Übung.<br />
Einen Schuldigen zu finden fühlt sich zumindest leichter an.<br />
Der Arzt hat mich nicht richtig aufgeklärt, mir die falschen Medikamente verschrieben, hat einen Behandlungsfehler gemacht. Die Eltern…, der Partner.., die Kinder…, die Schule…., der Bauunternehmer…, der Berater….,der Nachbar.., sie alle sind schuld, an so vielen Dingen.</p>
<p>Wir machen uns das Leben oft schwer durch Projektionen.<br />
Wenn wir in unserem Leben mit einem bestimmten Typ Mensch schlechte Erfahrungen gemacht haben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wir bei dem nächsten Menschen, der uns an diese Erfahrungen erinnert, von vorne herein sehr vorsichtig sind.<br />
Damit geben wir diesem neuen Kontakt in unserem Leben möglicherweise keine Chance. Und wir verpassen vielleicht eine wunderbare Gelegenheit zum Wachstum.</p>
<p>Der Gerechtigkeit halber will ich auch erwähnen, dass es durchaus auch „positive“ Projektionen gibt. Ein Mensch der uns in positiver Weise an einen anderen erinnert, wird mehr Chancen von uns bekommen. Oder wir holen uns von diesem Anderen das, was wir früher nicht bekommen haben.<br />
Dabei übersehen wir dann schon mal das wahre Wesen unseres Gegenübers. Das ist auch nicht so gut zu erkennen unter den ganzen Überblendungen.</p>
<h3>Die Rücknahme der Projektionen</h3>
<p>Zum Hineinwachsen in die eigene Verantwortlichkeit gehört auf jeden Fall das Erkennen und Zurücknehmen der eigenen Projektionen. Dazu muss ich erkennen, dass alles, was mir meine Umwelt zeigt, ein Spiegel meines Denkens ist. Und daraus kann ich den Schluss ziehen, welche Muster und Projektionen ich nicht mehr haben will.<br />
Dann übernehme ich die Verantwortung für das, was mir begegnet und geschieht. Damit nehme ich die Projektion zurück, kann sie dann in mir selbst verändern oder auflösen.</p>
<p>Aus eigener Erfahrung kann ich behaupten: es befreit.<br />
Nicht mehr ständig Urteile über andere und über mich im Kopf (und vor Augen) zu haben, macht den Umgang mit der Welt <a href="https://liohnaherzgefluester.de/nichts-wirkliches-kann-bedroht-werden/" target="_blank" rel="noopener">wirklicher und einfacher.</a></p>
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		<title>Vom Dunkel ins Licht &#8211; Wechselhaftes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[anneruth]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2016 19:04:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedankenimpuls]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkelheit]]></category>
		<category><![CDATA[Innen wie Außen]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Projektion]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal besteht beides Gleichzeitig in uns, und wir wechseln vom Dunkel ins Licht und umgekehrt. Mitunter stündlich, manchmal auch nur...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://liohnaherzgefluester.de/vom-dunkel-ins-licht-wechselhaftes/">Vom Dunkel ins Licht &#8211; Wechselhaftes</a> erschien zuerst auf <a href="https://liohnaherzgefluester.de">liohna-herzgefluester</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal besteht beides Gleichzeitig in uns, und wir wechseln vom Dunkel ins Licht und umgekehrt. Mitunter stündlich, manchmal auch nur alle paar Tage mal. Kein Wunder, beides gehört ja zu uns, oder besser gesagt zur Dualität in der wir uns (noch) befinden.</p>
<p>Da gibt es die Freude, die ganz plötzlich aufflammt und alles hell macht, die durchströmt und beschwingt. Dann wieder, scheinbar aus keinem besonderen Grund, ist es dunkel in uns. Das innere Licht scheint erloschen, und du fragst dich, was du hier gerade sollst. Oder überhaupt.</p>
<p>Und jetzt, kurz vor Weihnachten, will sich partout keine Weihnachtsstimmung einstellen. Es scheint fast, als würden gerade bei vielen Menschen, und auch bei den Liebsten, alle möglichen Spannungen nach oben kommen. Oder sind das gar nicht die Spannungen der anderen? Sind es vielleicht die eigenen?</p>
<h3>Die Welt schwingt</h3>
<p>Es gibt ihn nicht von ungefähr, den Spruch: wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. In der Zeit vor Weihnachten gibt es immer eine sich steigernde Liebesenergie. In diesem Jahr ist sie höher als je zuvor. Allerdings scheint sie (mal wieder) nicht sichtbar zu sein.<br />
Und doch ist sie da, einzelne Menschen können sie intensiv wahrnehmen. Wahrscheinlich viele mehr, als wir so denken.</p>
<p>Wenn ich also davon ausgehe, dass viel Schatten da ist, wo auch viel Licht ist, kann ich Rückschlüsse anstellen. Denn Schatten gibt es zur Zeit wahrhaftig genug, so viel, dass der Glaube an das kommende Licht davon deutlich beeinträchtigt werden kann. Doch gerade die Häufigkeit von dunklen, überschatteten Ereignissen weist darauf hin, dass viel Licht einströmt.</p>
<p>Es gibt oft eine Resonanz, Licht scheint unsere eigenen, unerlösten Anteile mal mehr, mal weniger sanft an die Oberfläche zu bringen. Da wir ja dazu neigen, Unangenehmes nach Außen zu <a href="http://www.puramaryam.de/gesetzhermes.html" target="_blank" rel="noopener">projizieren</a>, werden uns auf diese Weise auch eigene Anteile sichtbar gemacht.<br />
Abgesehen davon, das sich das Gemeinschafts-Ego auch gegen das Licht wehrt. Schließlich wird es durch mehr Licht irgendwann transzendiert. Und das liegt nicht im Interesse unseres Egos.</p>
<h3>Vom Dunkel ins Licht</h3>
<p>Um das Licht sichtbar zu machen, braucht es jeden einzelnen von uns. Indem wir unsere eigenen Schatten ansehen, erkennen und annehmen. Dann tragen wir dazu bei, dass sich auch im größeren Ganzen die Schatten auflösen können. Und wir bekommen jede Menge Hilfe dabei. Die geistige Welt in all ihren Facetten steht uns zur Seite, uns im allem was wir tun unglaublich zu unterstützen.</p>
<p>So ist es gar nicht mehr schwer, den Schritt zu wagen, immer wieder aufs Neue. Und so lange, bis alles aufgelöst ist, den Schritt vom Dunkel ins Licht. Dann kann Weihnachten trotz aller Schatten wunder-voll licht-voll sein.</p>
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