Das Wünschen und Erschaffen

Richtig wünschen ist ja eine Kunst und wie uns viele Bücher darüber vermitteln, eine Kunst die gelernt werden kann. In diesen Büchern geht es um die Dinge, die wir in unser Leben ziehen können, in dem wir es „richtig“ machen.
Doch das sind nicht die Ansätze, die ich mit meinen heutigen Gedanken verfolge. Sondern mir geht es um die übergeordneten Wünsche, die Wünsche, die unsere Seelen offenbar gehabt haben, bevor wir in dieses Leben gekommen sind.

Ich stelle mir gerade ein paar geistige Wesen vor, schon irgendwie individuell, aber eben ohne Körper – die sich überlegen, wie sich irdisches Leben wohl anfühlt. Wie sich eine bestimmte Erfahrung auswirkt, wie es wohl ist, Lust zu haben oder Schmerz zu empfinden, traurig zu sein oder sich zu freuen. Wesen, die gerne Erfahrungen sammeln wollen. Erfahrungen werden auf dieser Ebene nie bewertet, sondern jede Erfahrung ist im Prinzip eine gute, denn Erfahrungen machen uns größer, weiter und weiser, selbst dann, wenn wir das gar nicht so wahrnehmen.

Vom Schöpfen der ungeliebten Dinge

Und dann sind wir plötzlich hier, in diesem Körper, in dieser Beschränktheit und haben komplett vergessen, was wir hier eigentlich wollten. Leider haben wir auch vergessen, was wir alles können, und wie das Schöpfen funktioniert. Denn Wünschen ist Schöpfen. Wünschen und Erschaffen ist auf dieser Ebene das gleiche.
Wir haben vergessen, dass wir einen direkten Draht zu den Energien haben, zu der Quelle allen SEINS, und dass unsere Gedanken tatsächlich Wirklichkeit erschaffen.

Wenn ich nun also ständig mit Sorgen beschäftigt bin, immer Angst habe, das Geld würde nicht reichen, dann sagt das Universum: „Aha, du willst also Sorgen haben. Dein Wille geschehe“. Und du kreierst mit deinen Sorgen immer wieder Situationen, die dich in deinen Sorgen bestätigen. Drehen sich deine Gedanken immer um Krankheit, wirst du weiterhin Grund haben, über Krankheit nachzudenken. Und was wir absolut vergessen haben, ist, dass die geistigen Energien kein NICHT kennen. Dort IST alles, in der Schöpfung gibt es das Prinzip von Nicht-Sein gar nicht. Und unser Unterbewusstes kennt dementsprechend auch kein NICHT.

Das Universum hört mit

Deshalb sind Wünsche, die beinhalten, was wir nicht wollen, eine Einladung, genau das in unser Leben zu ziehen. Ich will nicht mehr krank sein, arm sein, unscheinbar, alleine oder was auch immer – verwandelt sich so in das Gegenteil. Denn das Universum „hört“ quasi den Grundgedanken dahinter. Der lautet z.B. ich bin krank, ich bin arm…und jedes ICH BIN kreiert den Zustand, der mit ihm in Verbindung gebracht wird. Schließlich gibt es aus Sicht der geistigen Energien keine schlechten Erfahrungen. Wenn du das so willst, bekommst du das.

Nun lade ich dich also ein, dich in deinem Leben umzuschauen. Entdecke, wo vielleicht die Wünsche, die auch noch oft ganz Unterbewußt abgesetzt werden, in der Manifestation vorkommen.
Wieviel von dem, was du überhaupt nicht willst, ist in deinem Leben? Wovor hast du die meiste Angst?

Die Fülle des Universums, von Vater – Mutter –Gott, ist unendlich und sie steht uns zur Verfügung, wenn wir denn wissen, wie wir sie nutzen. Unabdingbar ist jedoch Vertrauen in die Fülle des Universums und das Loslassen jeglichen Wollens.
Da wir nicht getrennt sind, haben wir automatisch Anteil an der Fülle, wenn wir uns nicht (unbewusst) davon abwenden.