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	Kommentare zu: Schmerz lass nach -Gedankenimpuls	</title>
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		<title>
		Von: Nicola		</title>
		<link>https://liohnaherzgefluester.de/schmerz-lass-nach-gedankenimpuls-liohnaherzgefluester/#comment-131</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nicola]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2017 16:40:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://liohnaherzgefluester.de/schmerz-lass-nach-gedankenimpuls-liohnaherzgefluester/#comment-130&quot;&gt;Nicola&lt;/a&gt;.

P.S: der Schmerz neutralisiert sich dann von alleine... ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://liohnaherzgefluester.de/schmerz-lass-nach-gedankenimpuls-liohnaherzgefluester/#comment-130">Nicola</a>.</p>
<p>P.S: der Schmerz neutralisiert sich dann von alleine&#8230; 😉</p>
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		<title>
		Von: Nicola		</title>
		<link>https://liohnaherzgefluester.de/schmerz-lass-nach-gedankenimpuls-liohnaherzgefluester/#comment-130</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nicola]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2017 16:39:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Meine Erfahrung hat mir gezeigt, das es keinen (seelischen) Schmerz gibt, den man nicht aushalten kann. Wann immer ich etwas spüre, dass mich drückt, stelle ich mich sofort dem Gefühl, wenn es mir denn gleich so bewusst ist. Und dann gehe ich so oft an diese &quot;schmerzende&quot; Stelle bis ich sie komplett vergeben kann, mir und allen beteiligten Personen. Wenn man weiß, dass jeder Mensch nur so handeln kann, wie er es tut, kann man ganz leicht vergeben. Sich und anderen, denn auch du kannst aus dem Moment nur so handeln, wie du es tust. 
Und mit jedem Mal, wenn man sich mit leidvollen, schmerzenden Themen auseinander setzt, wird es leichter. Sicher, es kann dauern aber es passiert. 
Ich konnte mir lange Zeit nicht vergeben, dass meine Mutter im Zimmer nebenan, gestorben ist, ohne dass ich es merkte! Und ich fand sie am nächsten Morgen tot auf. Dieses Bild hat mich so geschmerzt und ich muss heute noch manchmal in dieses Bild gehen, um die Kraft daraus zu nehmen, das ist jetzt 10 Jahre her. Aber ich erschrecke nicht mehr, wenn das Bild in meinem Kopf auftaucht. Aber auch das muss jeder für sich selbst entscheiden, wo er hin sehen will und wo nicht. Manchmal gibt es ja auch einen &quot;richtigen Moment&quot;, auf den man warten muss, bis man dafür reif ist. 
Ganz liebe Grüße 
Nicola]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Erfahrung hat mir gezeigt, das es keinen (seelischen) Schmerz gibt, den man nicht aushalten kann. Wann immer ich etwas spüre, dass mich drückt, stelle ich mich sofort dem Gefühl, wenn es mir denn gleich so bewusst ist. Und dann gehe ich so oft an diese &#8220;schmerzende&#8221; Stelle bis ich sie komplett vergeben kann, mir und allen beteiligten Personen. Wenn man weiß, dass jeder Mensch nur so handeln kann, wie er es tut, kann man ganz leicht vergeben. Sich und anderen, denn auch du kannst aus dem Moment nur so handeln, wie du es tust.<br />
Und mit jedem Mal, wenn man sich mit leidvollen, schmerzenden Themen auseinander setzt, wird es leichter. Sicher, es kann dauern aber es passiert.<br />
Ich konnte mir lange Zeit nicht vergeben, dass meine Mutter im Zimmer nebenan, gestorben ist, ohne dass ich es merkte! Und ich fand sie am nächsten Morgen tot auf. Dieses Bild hat mich so geschmerzt und ich muss heute noch manchmal in dieses Bild gehen, um die Kraft daraus zu nehmen, das ist jetzt 10 Jahre her. Aber ich erschrecke nicht mehr, wenn das Bild in meinem Kopf auftaucht. Aber auch das muss jeder für sich selbst entscheiden, wo er hin sehen will und wo nicht. Manchmal gibt es ja auch einen &#8220;richtigen Moment&#8221;, auf den man warten muss, bis man dafür reif ist.<br />
Ganz liebe Grüße<br />
Nicola</p>
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		<title>
		Von: Nicole		</title>
		<link>https://liohnaherzgefluester.de/schmerz-lass-nach-gedankenimpuls-liohnaherzgefluester/#comment-129</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Mar 2017 00:01:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die alten Griechen nannten den Schmerz den bellenden Wachhund der Gesundheit. Das ist sicher in den allermeisten Fällen zutreffend. Tatsächlich ist es dennoch wahr, dass die Bewertung des Schmerzes als &quot;gut&quot; oder als &quot;schlecht&quot; oder auch als &quot;mirdochegal&quot; im Gehirn passiert. 

Indianer spüren keinen Schmerz, sagt man immer gerne. Spüren werden sie ihn wohl schon, doch sie haben sich gegen diese Empfindung mit ihren speziellen Ritualen abgehärtet und dementsprechend ihre Schmerzschwelle recht ordentlich nach oben geschoben. Auch der legendäre Lawrence von Arabien nahm Schmerzen zwar deutlich wahr, machte sich aber nichts aus ihnen (jedenfalls bis zu einem gewissen Grad). 

Andererseits gibt es extrem schmerzempfindliche Menschen, die schon beim kleinsten Zwicken oder Stechen zusammenbrechen. 

Und dann spielt es auch noch eine enorme Rolle, ob der Mensch den empfundenen Schmerz irgendwie aktiv kontrollieren kann. Dazu gibt es in der Psychologie zahlreiche verblüffende Studien. Diese belegen, dass die Schmerztoleranz enorm ansteigt, wenn die Probanden selbst darüber entscheiden können, was sie sich zumuten und wie weit sie gehen wollen. 

Ach ja, fast hätte ich die Masochisten vergessen, die Schmerzen sogar als äußerst lustvoll erleben können.

Der langen Rede kurzer Sinn: Schmerz an sich ist ein &quot;neutraler&quot; Warnhinweis, wenn etwas nicht so ist, wie es sein soll. Wie dieser Hinweis emotional oder motivational bewertet wird, hängt ganz individuell von dem Menschen ab, der den Schmerz empfindet.

Manchmal ist es sinnvoll und genesungsfördernd, in den Schmerz hineinzugehen. Und manchmal ist es das nicht. Ich denke, dass es eine hohe Kunst ist und viel Selbst(er)kenntnis erfordert, von Fall zu Fall genau zu wissen, wann ein Schmerz durchlebt werden muss und wann man getrost auf dieses Erleben verzichten kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die alten Griechen nannten den Schmerz den bellenden Wachhund der Gesundheit. Das ist sicher in den allermeisten Fällen zutreffend. Tatsächlich ist es dennoch wahr, dass die Bewertung des Schmerzes als &#8220;gut&#8221; oder als &#8220;schlecht&#8221; oder auch als &#8220;mirdochegal&#8221; im Gehirn passiert. </p>
<p>Indianer spüren keinen Schmerz, sagt man immer gerne. Spüren werden sie ihn wohl schon, doch sie haben sich gegen diese Empfindung mit ihren speziellen Ritualen abgehärtet und dementsprechend ihre Schmerzschwelle recht ordentlich nach oben geschoben. Auch der legendäre Lawrence von Arabien nahm Schmerzen zwar deutlich wahr, machte sich aber nichts aus ihnen (jedenfalls bis zu einem gewissen Grad). </p>
<p>Andererseits gibt es extrem schmerzempfindliche Menschen, die schon beim kleinsten Zwicken oder Stechen zusammenbrechen. </p>
<p>Und dann spielt es auch noch eine enorme Rolle, ob der Mensch den empfundenen Schmerz irgendwie aktiv kontrollieren kann. Dazu gibt es in der Psychologie zahlreiche verblüffende Studien. Diese belegen, dass die Schmerztoleranz enorm ansteigt, wenn die Probanden selbst darüber entscheiden können, was sie sich zumuten und wie weit sie gehen wollen. </p>
<p>Ach ja, fast hätte ich die Masochisten vergessen, die Schmerzen sogar als äußerst lustvoll erleben können.</p>
<p>Der langen Rede kurzer Sinn: Schmerz an sich ist ein &#8220;neutraler&#8221; Warnhinweis, wenn etwas nicht so ist, wie es sein soll. Wie dieser Hinweis emotional oder motivational bewertet wird, hängt ganz individuell von dem Menschen ab, der den Schmerz empfindet.</p>
<p>Manchmal ist es sinnvoll und genesungsfördernd, in den Schmerz hineinzugehen. Und manchmal ist es das nicht. Ich denke, dass es eine hohe Kunst ist und viel Selbst(er)kenntnis erfordert, von Fall zu Fall genau zu wissen, wann ein Schmerz durchlebt werden muss und wann man getrost auf dieses Erleben verzichten kann.</p>
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